Lauren Graham - Talking as Fast as I Can

Lauren Graham - Talking as Fast as I Can

„But life doesn’t often spell things out for you or give you what you want exactly when you want it, otherwise it wouldn’t be called life, it would be called vending machine.“
— Lauren Graham, Talking as Fast as I Can

Klappentext:
„Talking as fast as I can“ ist eine Kollektion persönlicher Essays der Schauspielerin und Autorin Lauren Graham - auch bekannt als die schnellsprechende Lorelai Gilmore aus der Serie „Gilmore Girls“. Neben Anekdoten aus ihrer Kindheit und zu ihrer beruflichen Laufbahn, offenbart Graham wie sie die Liebe in Hollywood fand, wie es war den NBC Hit „Parenthood“ zu drehen und wie es sich anfühlte im neuen Revival von „Gilmore Girls“ zu ihrer berühmtesten Rolle zurückzukehren.   

Some thoughts on ... „Talking as Fast as I Can“:
Nachdem ich hörte, dass eine meiner Lieblingsserien aus meiner Kindheit mit vier neuen Folgen auf Netflix zurückkommt, war ich, wie so viele andere „Gilmore Girls“ Fans, so ziemlich aus dem Häuschen. Als ich herausfand, das Lauren Graham zeitgleich eine Autobiografie veröffentlichte war mir sofort klar, die muss ich lesen.

„Talking as Fast as I Can“ ist auf Anhieb sehr humorvoll und unterhaltsam geschrieben. Laurens Anekdoten haben mich oftmals lautstark zum Lachen gebracht. Ihr Humor ähnelt sehr dem von Lorelai Gilmore, was mir beim Lesen total geholfen, die Witze auf Anhieb zu verstehen. Ich selbst habe zwar noch nicht allzu viele Autobiografien gelesen, aber das Buch hat mich definitiv inspiriert mehr in die Richtung auszuprobieren.

Lauren erzählt viel über das Erwachsenwerden und offenbart dem Leser Einblicke, wie sie es in Hollywood geschafft hat und was noch viel schwieriger ist, wie sie es geschafft hat in Hollywood die große Liebe zu finden. Zu all ihren Geschichten hat sie private Bilder ergänzt, diese persönliche Note hat die Erzählungen nochmal sehr schön untermauert.

Alles in allem empfand ich das Buch als sehr erfrischend und es hat mir viel Spaß gemacht zu lesen. Durch die lockere und einfache Sprache liest es sich sehr schnell, fast schon zu schnell. Als ich dann hörte, das Lauren die Hörbuch-Version selber vorliest, habe ich mir das Hörbuch kurzer Hand auch noch besorgt. 

Durch die Hörbuch-Version ist mir dann aufgefallen, dass mir beim Lesen des Buches doch einige Witze entgangen sind, weshalb mir das Hörbuch fast noch mehr Spaß gemacht hat, als das Buch selbst. Lauren Graham führt durch das Hörbuch wie durch einen Dialog zwischen sich selbst und dem Leser. Durch ihre ausgebildete Schauspielerstimme schafft sie es den Humor perfekt rüberzubringen, sodass ich hier auch gerne ein zweites Mal über die Witze gelacht habe. 

Manchmal hatte ich allerdings das Gefühl, dass das Buch leicht gehetzt wirkt. Lauren hat auch mehrmals betont, dass es sehr stressig war das Revival von Gilmore Girls zu filmen und gleichzeitig die Deadline dieses Buches einzuhalten. Vielleicht ist das der Grund, wieso manche Erzählungen sich etwas zu kurz anfühlen oder nicht so in die Tiefe gehen wie andere.

Im Allgemeinen hätte ich mir vom Buch gewünscht, dass es etwas detaillierter und reflektierter ist, schließlich ist es eine Autobiografie. Das Ende kam mir dann ebenfalls etwas zu abrupt, hier hätte sie dramaturgisch etwas besser abschließen können. Nichtdestotrotz sollte jeder „Parenthood“ oder „Gilmore Girls“ Fan dieses Buch gelesen haben.

Mein Gesamteindruck:
Lustig, unterhaltsam und einfach zu lesen für jeden Lauren Graham Fan ein Muss. Ich würde allerdings eher das Hörbuch als das Buch empfehlen.

Meine Bewertung:

Carrie Fisher - Wishful Drinking

Carrie Fisher - Wishful Drinking

Dan Bucatinsky - Does this baby make me look straight?

Dan Bucatinsky - Does this baby make me look straight?